Information über Madrid. Geschichtsdaten und Sehenswürdigkeiten in Madrid
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Geschichtsdaten und geschichtliche Sehenswürdigkeiten
Kurzer Überblick über die Geschichte von Madrid
Die Stadt wurde im Jahre 852 von Muhammad I, Sohn des Emir von Cordoba Abderramán II, auf dem Gelände, wo sich heute der Königliche Palast befindet, gegründet. In den historischen Schriften wird der Name mit "Mayrit" angegeben und die Stadt sollte der Verteidigung von Toledo vor den christlichen Vorstössen dienen. Sie wurde im Jahr 1083 unter Alfonso VI in das christliche Königreich eingegliedert. Alfonso IX, die katholischen Könige und der Kardenal Cisneros lassen sich zeitweise in Madrid nieder, die der König Felipe II dann im Jahr 1561 endgültig als Hauptsitz erklärt.

Die Niederlassung des königlichen Hofs führt zu einem schnellen und ungeordneten Anwachs der Bevölkerung, der dadurch über die Mauern der Stadt hinaus sich ausbreitet. Im XVIII. Jahrhundert wird Madrid unter Karl III zu einer modernen und monumentalen Stadt umgewandelt, die grosse, breite Strassen und bewaldete Alleen besitzt.

Am 2. Mai 1808 besetzen die Truppen Napolens Madrid, was zum Aufstand der einheimischen Bevölkerung führt. Im Jahr 1858 lässt Isabel II einen Kanal bauen, der der Stadt das Wasser zu- führt und dadurch zu einer weiteren Ausweitung Madrids führt. Kurze Zeit danach wird die Eisenbahnverbindung Madrid-Aranjuez eingeweiht.

In der Nachkriegszeit kommen mehr und mehr Leute aus den Provinzen Spaniens in die Stadt, was zu einem kulturellen und vielfältigem Charakter beitrug.

Die kulturelle Dynamik setzt sich durch den Wechsel zur Demokratie fort, was Madrid letztlich zu einer modernen und kosmopolitschen Stadt formt. Seine Vielzahl an Monumenten und dem grossartigen Kunstschatz, der in den zahlreichen Museen zu sehen ist, macht sie zu einer Metropole Europas, in der verschiedene Kulturen, Lebensarten und Tendenzen miteinanderleben, jedoch nicht immer ganz frei von Schwierigkeiten.
 
Sehenswürdigkeiten
 
Monumente, Plätze, Strassen, Parks ....
 
"Puerta del Sol" (Tür zur Sonne)
U-Bahn: Sol
Ein Platz in Form eines Halbzirkels in dessen Mitte sich das ehemalige Gebäude der Post befindet, heute der Hauptsitz der Stadtverwaltung von Madrid. Das Wahrzeichen , der Bär und der "Madroño" sowie die Statue von Karl III befinden sich ebenfalls im Zentrum dieses Platzes.
 
Descalzas Reales
U-Bahn: Sol/Callao/Ópera
Ein im Jahr 1556 von Johanna von Österreich, Tochter des Kaisers Karl V, gegründetes Kloster. In dem Kloster befindet sich die Grabstätte der Gründerin sowie Kunstwerke von Tiziano, Rembrandt, Mabuse, Ribera, Murillo, Zurbarán etc. sowie Wandteppiche aus Brüssel.
 
La Encarnación
U-Bahn: Santo Domingo
Ein im Jahr 1661 von der Königin Margarita, Ehefrau von Felipe III, gegründetes Kloster. Reich an Gemälden und Skulpturen. Im Kloster wird die Reliquie (Blutampulle) von "San Pantaleón" aufbewahrt, und die sich laut Überlieferung, jeden 27. Juli von neuem verflüssigt.
 
Plaza de Oriente
U-Bahn:
Ópera
Der Platz wurde unter Fernando VII angelegt, auf dem die Statue von Felipe IV (1640) steht, eine Broncestatue von Pedro Tacca, dem als Modell ein Bild von Velázquez zugrundliegt. Laut Über- lieferung bat der Künstler Galileo bei der Statue um mathematischen Rat, um das Gleichgewicht der Statue auf dem Pferd meistern zu können. Im Ostteil des Platzes liegt das königliche Theater (1818-1850), ein Werk von Antonio López Aguado.
 
Palacio Real
U-Bahn
: Ópera
Felipe V übergab den Auftrag für den königlichen Palast an Felipe Juvara. Carlos III (1764) war der erste König, der in den Palast einzog. Der Palast ist quadratisch angelegt, von einem Säulen-geländer mit Statuen umsäumt. Beim Besuch de Palastes sind besonders hervorzuheben der ofizielle Eingang, die Wachstube, der Säulensaal, der Salon Carlos III, der Speisesaal, die Kapelle, die Schatzkammer, die Zimmer der Königin Maria Cristina, der Thronsaal und die königliche Bibliothek. In den Gärten des königlichen Palastes ist das Museum der königlichen Droschken zu besichtigen.
 
Catedral de la Almudena
U-Bahn
: Ópera
Die Kathedrale (1879 - 1992) wurde von Papst Johannes Paul II im Juni 1993 geweiht. Durch die lange Bauzeit zeigt die Kathedrale eine Vielzahl von architektonischen Stilen auf. In der Kathedrale befindet sich die Gruft der Stadtheiligen von Madrid. Ganz in der Nähe der Kathedrale befinden sich Reste der arabischen Stadtmauer. Vom hohen, ebenfalls sich ganz in der Nähe befindlichen Viadukt hat man einen wunderbaren Blick über das Landhaus und die Ebene von "Guadarrama".
 
San Francisco el Grande
U-Bahn:
La Latina/Puerta de Toledo
Eine Kirche, die von Fray Francisco de las Cabezas und Sabatini konstruiert wurde. Im Innern befindet sich die Gruft von San Bernardino, die von Goya dekortiert wurde und die gotischen (XV. Jahrhundert) Kirchenstühle aus den Klöstern "Paular" (Madrid) und "El Parral (Segovia). Auf dem Platz "de los Carros" befindet sich das wiederaufgebaute Museum con "San Isidro" mit dem Wunderbrunnen.
 
Plaza de la Villa
U-Bahn:
Ópera/La Latina/Sol
Das administrative Zentrum der Stadt mit der Statue von "Don Álvaro de Bazán", Admiral der christlichen Flotte in der Schlacht von Lepanto. Gleich daneben befindet sich das Bürgermeisteramt (1640), das Haus der "Cisneros" (1537) und das Gebäude der "Lujanes" (XV. Jahrjundert). Auf der gegenüberliegenden Strassenseite (Calle Mayor) die Kirche von "San Nicolás" mit dem Mudejarturm, eines der wenigen mittelalterlichen Monumente der Stadt.
 
Plaza Mayor
U-Bahn:
Sol
Der Platz wurde von Gómez de Mora im Jahr 1617 angelegt als Zentrum für offizielle Anlässen und Festen. Auf der Nordseite liegt das Gebäude "Casa de la Panadería", von dessen Balkon aus die Könige sich bei festlichen Anlässen zeigen. Im Zentrum des Platzes befindet sich das Reiterstandbild von Felipe III, Juan de Bolonia und Pedro Tacca. Eine Passage verbindet den Platz mit dem "Plaza de Santa Cruz", wo sich das Aussenhandelsministerium befindet, welches unter Felipe IV als Gefängnis diente und wo der berühmte Bandit Luis Candales einsass.
 
Iglesia de San Isidro
U-Bahn:
Tirso de Molina/La Latina
Ein barocker Jesuitentemple, der von Pedro de la Torre im XVII. Jahrhundert erbaut wurde und der über Jahrhunderte hinweg als Kathedrale von Madrid diente. Gleich daneben befindet sich die königliche Studienanstalt, ebenfalls von den Jesuiten angelegt, die im Moment dem gleichen Zweck dient. Am Ende der Strasse befindet sich die "Puerta de Toledo", aus dem Jahr 1827 von Antonio López Aguado. Die Brücke "Puente de Toledo" ist ein Werk von Pedro de Ribera aus dem Jahr 1732.
 
Calle de Alcalá
U-Bahn:
Sol/Retiro/Banco de España
Vom Plaza del Sol aus, zur linken, gelangt man zum ehemaligen Zollamt, heute das Finanzministerium. Daneben, die Akademie der schönen Künste , die eine aussergewöhnliche Kollektion von Gemälden und Skulturen aus dem XVI.bis XIX. Jahrhundert aufzuweisen hat. In der gleichen Strasse befinden sich die im Barockstil erbauten Kirchen "las Calatrayas" und "San Jose".
 
Plaza del Rey
U-Bahn:
Chueca/Banco de España
Im Norden der Strasse "Alcalá gelegen befindet sich das sogenannte "Casa de las Siete Chimeneas" Gebäude, ein ehemaliges Landhaus aus dem XVI. Jahrhundert, das heute als Kulturministerium dient. In diesem Gebäude sind Kunstwerke aus der Kollektion der "Urquijo"-Bank zu sehen.
 
Plaza de Cibeles
U-Bahn:
Banco de España
Einer de bekanntesten Winkel Madrid's ist der Plaza de Cibeles, in dessen Mitte sich der Brunnen der Göttin (von dem Bildhauer Francisco Gutiérrez 1777) befindet. Den Platz umgeben die Gebäude der Bank von Spanien, der Palast "Buenavista, "de Linares" und das Gebäude der Kommuninakationen. In der Strasse Aclalá, zwischen dem Platz de Cibeles und dem Platz Santa Ana befindet sich das Theater "de la Zarzuela", der Kongresssaal, das "Ateneo" und die Theater "El Spañol" und "La Comedia". Ganz in der Nähe liegt die Haus con Lope de Vega, in dem der Dramaturg lebte, das Kloster "de la Trinitarias", in welchem Cervantes begraben wurde, sowie die Geschichtsakademie.
 
Paseo del Prado
U-Bahn:
Banco de España/Atocha
Die Strasse des Prado geht vom Plaza de Cibeles aus und auf ihr sind die Statuen von Apolo und Neptun zu finden. In der Nähe der Apolo-Statue befindet sich der ehemalige Palast der Herzöge von Alba, heute das Marinemuseum. Ganz nahe bei, das Museum der dekorativen Künste. Auf dem Platz der Freiheit "Libertad" ist der Obelisk aus dem Jahre 1848 zu Ehren der Helden des 2. Mai zu sehen, heute das Monument des Unbekannten Soldaten.
 
Jardín Botánico
U-Bahn:
Atocha
Von Carlos III 1774 angelegt im Süden des Prado Museums. Der Eingang und das Gebäude sind von Sabatini. Wertvolle exotische Pflanzen, jahrhundertealte Bäume und eine Vielzahl von Kulturen. Das Tor zum Süden führt zur "Cuesta de Moyano", eine Art Flohmarkt mit alten Büchern. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Bahnhof Atocha, in welchem ein Gewächshaus untergebracht ist.
 
Parque del Retiro
U-Bahn:
Retiro
Die Gärten des nicht mehr vorhandenen Palastes, der von Felipe IV konstruiert worden ist, sind der Stadt Madrid überlassen worden und ist heute der bekannteste Park von Madrid mit einem Gelände von 143 ar.
 
Museen

Auf jeden Fall sollte man die drei bekanntesten Museen besuchen, obwohl es eine Vielzahl von Museen gibt. Es gibt einen Gutschein für die drei Museen mit einem 25 %igen Rabatt. Der Gutschein für die Besuche gilt für je einen Besuch und ist am Schalter der Museen zu erhalten, ausgeschlossen sind jedoch die temporären Ausstellungen.Der Preis ist Euro 14.40. Der Besuch des Prado ist Sonntags gratis und des Museums Reina Sofia sind samstagnachmittags und sonntagmorgens gratis.
Museum del Prado

Adresse: Paseo del Prado ohne Nummer
Tel: 902 10 70 77
U-Bahn: Banco de España / Atocha
Viertel: Paseo de Prado
Öffnungszeiten: 9.00h bis 20.00h Dienstag bis Sonntag und Feiertage. Montags geschlossen
Eintrittspreis: Euro 6,00, Sonntags von 9.00h bis 19.00 gratis. Jugendliche, Rentner, Studenten
Euro 3,00
web: http://museoprado.mcu.es/

Ohne Zweifel eine der berühmtesten Pinakotheken der Welt, die bei ihrer Eröffnung im Jahr 1819 bereits zu den besten öffentlichen Museen der Welt gehörte Das Museum verdankt zum einen Teil seine Kollektion der Monarchie und zum anderen Teil der Kirche, die ein Grossteil des Geldes aufbrachte und einen grossen Beitrag durch die gedankliche Unterstützung des Vorhabens leistete.

Das Gebäude, welches zwischen 1780 und 1790 konstruiert wurde, befindet sich in einer der schönsten Zonen von Madrid. Von dem klassizistischen Architekten Juan de Villanueva erdacht als Musem für Naturkunst. Die Idee, das Museum in ein Kunstmuseum umzuwandeln, stammt von José Bonaparte, Bruder von Napoleón, der während der französischen Besetzung zu José I von Spanien ernannt wurde. Später wurde diese Idee von Fernando VII beibehalten.

Das Prado-Museum besitzt mehr als 9.000 Kunstwerke, in der Mehrzahl Gemälde, wobei nur 1.500 Gemälde dem Publikum zugänglich sind. Die königliche Kollektion, Grundstock des Museums, wurde von der Königin Isabel dere Katholischen angefangen und von ihren Nachfolgern weitergeführt. Einen Grossteil der Kollektion wurde beim Brand 1734 im königlichen Palast "El Alcazar" vernichtet, der sich auf dem heutigen Areal des königlichen Palastes befand. Die Kollektion spiegelt den Geschmack der königlichen Familie wieder. Unter anderem sind zu sehen, flämische Gemälde, italienische Gemälde aus dem XVI. Jahrhundert, die spanische Schule des Barock, sowie die spätere spanische Kunst, während die protestantischen Schulen (englische und holländische) überhaupt nicht vertreten sind. Auch gibt es eine Vielzahl von religiöser Kunst im Museum, die aus den um 1830 geschlossenen Kirchen herrührt.

Das Museum ist von der Aufteilung her nicht sehr klar, daher ist es nicht leicht sich zu orientieren. Es sind jedoch Pläne am Eingang zu erhalten. Am angrenzenden Gebäude "Casón del Buen Retiro", die ehemalige Sommerresidenz von König Felipe IV, befinden sich spanische Gemälde aus dem XIX. Jahrhundert. Der Besuch ist im Eintrittspreis für den Prado eingeschlossen, wobei das Ticket beim Eintritt nochmals vorgezeigt werden muss. Auch dies ist eine interessante Kollektion, in der man unbekannte Meisterwerke finden kann.

Nach dem Museumsbesuch ist unbeding zu empfehlen, die angrenzenden Gärten zu besichtigen, den Botanischen Garten und den Parque del Retiro. Beide Gärten laden zum Ausruhen ein und haben eine einmalige Sicht.
 
Museum Thyssen Bornemisza

Adresse: Paseo del Prado, 8
Tel: 91 369 01 51
U-Bahn: Banco de España / Sevilla
Viertel: Las Cortes
Öffnungszeiten: 10. 00h bis 19.00h Dienstag bis Sonntag. Montag geschlossen. Das Museum ist am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen. Am 24.12. und 31.12. geöffnet von 10.00 bis 15.00 h.
Eintrittspreis: Permanente Ausstellung: Euro 6.00, Jugendliche, Rentner, ,Studenten Euro 4,00
Permanente Ausstellung und temporäre Ausstellung: Euro 9,00, reduzierter Preis Euro 5,00, temporäre Ausstellung: Euro 5,00, reduzierter Preis Euro 3,50
Offizielle Webseite: http://www.museothyssen.org

Im Palast "Villahermosa" (XIX. Jahrhundert) untergebracht, wurde der Palast vom Architekten Rafael Moneo umgestaltet, um diese aussergewöhnliche Gemäldekollektion zu beherbergen. Eine einmalige Gelegenheit für jeden Madrid-Besucher.

Um 1920 wurde von einem der grössten privaten Kunstsammler mit der Gemäldekollektion begonnen. Im Oktober 1992 wurde das Musem eröffnet, nachdem der Baron Thyssen mit dem spanischen Staat ein Übereinkommen getroffen hatte, in welchem die Kollektion als Leihgabe der Stadt Madrid für eine bestimmte Zeit übergeben wurde. Ein Jahr später wurde die Kollektion an den Staat Spanien verkauft. Dies war eine aussergewöhhnlich gute Entscheidung im Hinblick auf das Prado Museum und das Museum Reina Sofia. Somit wurde eine fehlende Lücke in den schon vorhandenen Kunstwerken geschlossen.

In den 3 Stockwerken ist die Geschichte der westlichen Malerei vom XVIII. Jahrhundert an bis ins XX. Jahrhundert zu besichtigen, wobei eine Grosszahl der bekanntesten Maler repräsentiert sind.
     
   
Nationales Kunstmuseum Reina Sofia

Adresse: Santa Isabel, 52
Tel: 91 467 50 62
U-Bahn: Atocha
Viertel: Atocha
Öffnungszeiten: 10.00h bis 21.00h, Sonntags von 10.00h bis 14.00h, Montag geschlossen.An folgenden Tagen ist das Museum geschlossen: 24., 25. und 31. Dezember, 1. und 6. Januar. 1. Mai, 9. November
Eintrittspreise: Euro 6,00, für Studenten oder internationale Mitglieder 50 %, Jugendliche unter 18, Erwachsene über 65 oder Rentner, Arbeitslose oder Mitglieder von Stiftungen gratis :Samstags ab 14.30h bis 21.00h und Sonntags von 10.00 bis 14.30h
Offizielle Webseite: http://museoreinasofia.mcu.es

Nach einer Renovierung des Gebäudes (ehemals Hospital San Carlos), die im Jahr 1981 begann, wurde das Zentrum in 1986 eingeweiht. Es ist das grösste Ausstellungszentrum von Madrid mit temporären Ausstellung und Wanderausstellungen nationaler und internationaler Kunst, Poesie-Vorträgen und Musikkonzerte. Im Jahre 1990 entschloss man sich auf einer Etage die Sammlung moderner spanischer Kunst unterzubringen, die bis dahin im spanischen Museum für Moderne Kunst (MEAC) untergebracht war, was heute das Völkerkundemuseum beherbergt.

Kurz danach wurde das berühmte Gemälde von Picasso die "Guernica" mit den entsprechenden Entwürfen und Skizzen überführt, sowie ein Werk von Juan Gris. Es gab gewisse Unstim-migkeiten über diesen Standortwechsel, da Picasso ausdrücklich bestimmte, dass die "Guernica" im El Prado ausgestellt werden sollte. Es gab auch bis vor kurzem kritische Stimmen über die Art und Weise der Exponierung des Werks, was zu einer anderen Ausstellungsform führte und wie es scheint, jetzt aber zur Zufriedenheit aller geregelt ist. Die Entscheidung für das Museum Reina Sofia wurde auch im Hinblick auf die grossen Museen wie das Pompidou oder die Tate Gallery durchgeführt, um ein Zentrum der modernen und zeitgenössischen Kunst in Madrid zu haben.
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